Namibia ohne 4x4
Ein weit verbreitetes Missverständnis: Die meisten Etappen einer klassischen Namibia-Rundreise lassen sich problemlos mit einer normalen Limousine oder einem Crossover fahren. Die wichtigsten Schotterstraßen des Landes (die „C“- und „D“-Straßen, ausführlicher erklärt in unserem Selbstfahrer-Guide) sind gut ausgebaut und gepflegt. Ein 4x4 ist wirklich nur für eine kleinere Zahl bestimmter Abschnitte notwendig.
Problemlos mit einem normalen Auto
- Windhoek nach Sossusvlei (Sesriem): Asphalt und gut ausgebauter Schotter
- Windhoek nach Swakopmund über die B1/B2: durchgehend asphaltiert
- Swakopmund zu den wichtigsten Lodges in Damaraland: ausgebauter Schotter, in der Trockenzeit problemlos
- Windhoek zu Etoshas Süd- und Osttoren: größtenteils asphaltiert
Wo ein 4x4 wirklich zählt
- Die letzten rund 5 km weichen Sand vom 2x4-Parkplatz bei Sossusvlei bis zu den Dünen selbst
- Der größte Teil der Skeleton Coast nördlich von Torra Bay
- Abgelegene Pisten im Kaokoveld nördlich von Damaraland
- Einige unwegsamere Conservancy-Straßen zu Gemeinschafts-Campsites abseits der Hauptschotterstrecken
Ein Mittelweg: Bei Sossusvlei übernimmt der parkeigene Shuttleservice die letzte Sandstrecke, sodass Sie mit einem 2WD auf dem öffentlichen Parkplatz parken und trotzdem die Dünen erreichen können, ohne für die ganze Reise einen 4x4 zu mieten.